Donnerstag 28 Juni 2007
Erst lieber Besuch und dann ab zu den Rittern...
Am letzten Wochenende hat Jenny uns nach langer Zeit mal wieder mit ihrer Anwesenheit beglückt! Und mitgebracht hat sie Fine, ihr "kleines" süßes Deerhound-Mädchen:
Jule hat sich angesichts des netten
Besuchs (und nach einer klärenden Zurechtweisung meinerseits
)
recht gut benommen!
Am Samstag ist sie sogar kurz mit
Fine in der Spielgruppe zusammen über die Wiese gefegt! (An dieser
Stelle muß ich noch loswerden, daß wir gestern unterwegs zum ersten Mal
seit langem eine unproblematische Hundebegegnung hatten. Meine
Bemühungen scheinen zu fruchten!
)
Nachdem Jenny uns leider schon am Sonntag morgen verlassen mußte und die Große nicht rechtzeitig von einem Übernachtungsbesuch zurückkam, hatte ich das Vergnügen, ganz alleine mit der Kleinen zu den Ritterspielen auf dem Pferdeberg zu gehen. Es war wie in jedem Jahr einfach klasse!
Gleich am Eingang gab es eine spannende Geschichte, in der drei Mäuse die Hauptrollen spielten und die in einem frischen Käsekuchen endete!
Käsekuchen in der einen, Mäuschen in der anderen Hand...
Ein kurzer Besuch im Lager einer ehemaligen Erzieherin brachte der Kleinen die Gelegenheit, einen dieser komfortablen mittelalterlichen Stühle auszuprobieren:
Von diesem Stuhl aus ließen sich auch die Steinweitwerfer gut beobachten...
Da die Kleine für diese Disziplin nicht nur das falsche Geschlecht hat, sondern auch definitiv noch zu klein ist, haben wir uns zu den Rittern vom Ohmberg und ihrer diesjährigen Kinderbelustigung begeben:
Da gab es wie immer zuerst das aufregende Kegeln. Nachdem Fritzi recht schnell die ganze Gefolgschaft und auch den König platt gemacht hatte, durfte sie dann zur Bällebahn:
Angesichts des angehobenen Alkoholpegels der Ritter gestalteten sich die Disziplinen für die Kinder in diesem Jahr mehr als einfach...
"Bitte den Kirschkern in diese Richtung spucken!"
Und am Ende gab es eine Medaille und die wohlverdiente Urkunde! Danach mußten wir uns erstmal stärken.
"Wie ißt man denn so eine Fackel?"
Zu dem Essen gab es Musik von "Societas Morbis", wirklich sehr empfehlenswerten Spielleuten! Klick zur HP von Societas Morbis!
Nach dem Essen wurde es nochmal spannend. Zunächst galt es, zusammen mit dem Kettenhemd-Anfertiger ein Armband herzustellen:
Nach der Flugshow mußte die Kleine dann bei dieser Dame (die eine Silberschmiedin ist) in einer großen Sandkiste nach einem passenden Edelstein für ihre Kette suchen.
Ja, und tatsächlich gab es zum Abschluß auch dieses Mal einen ordentlichen Ritterkampf!
Mittlerweile sind uns alle so an's Herz gewachsen - wir werden sicherlich im nächsten Jahr wieder mit von der Partie sein!
Dienstag 19 Juni 2007
Man nehme...
Was braucht man an einem heißen Tag?
Man nehme zwei schwimm- und apportierfreudige Hunde, einen passenden
Teich sowie einen mit Korken und Trockenpansen gefüllten Dummy und eine
ca. 5 m lange dünne Schnur. Dann befestige man die Schnur am Dummy und
mache mit jedem Hund ein ganz tolles Hetzspiel am Ufer, wobei die Beute
(der Dummy) immer wieder weit hinten im Teich landet und kurz vor dem
Gepacktwerden an Land "flieht". Ein Mordsspaß, der auch beim Hundehalter
für erfrischende Abkühlung sorgt, sobald der nasse Hund das Wasser
verläßt und an Land dem fliegenden Dummy nachsetzt!
Donnerstag 14 Juni 2007
Gewitterangst
Armer Henry, dies sind wirklich nicht seine Tage... Ein Gewitter jagt das nächste und er läuft wie ein Schatten hinter mir her. Wenn ich mich setze, sucht er sich ein Eckchen zum Verkriechen aus...
Dienstag 05 Juni 2007
Da sind wir wieder
Nach einem sehr interessanten, spannenden und aufregenden Wochenende mit einem ND-Themenabend und der Mithilfe bei einem sich anschließenden Basisseminar, sind wir wohlbehalten wieder zuhause angekommen. Es hat gut getan, Jan mal wieder in action zu sehen und dabei viele nette Menschen zu treffen, die sich bemühen, ihre Hunde zu verstehen und besser mit ihnen zu kommunizieren. Jule hat ihre ersten Nächte in einem Zelt verbracht und zudem außerordentlich mutig den Dummy über eine Gitterbrücke apportiert! Daß sie zwischenzeitlich einen Galgo töten und Jennys gesamte Nachbarschaft durch Jaulen im Auto einen Hörschaden verpassen wollte, lassen wir hier mal unter den Tisch fallen... hihi. Wir müssen halt auch noch weiter an unserer Beziehung arbeiten.
Jenny wohnt genauso idyllisch wie wir, da fühlt man sich gleich wie zuhause...
Was? Schon aufstehen?
Gleich habe ich's geschafft...
Die Seminarteilnehmer stellen sich und ihre Hunde vor
Anschaulicher Unterricht...
Apport!
Jan hat das Loch instandbesetzt!
Der Frettchentest
Apportieren als Therapie bei Angst vor Menschen
Es klappt!
Abschlußbesprechung nach drei sehr lehrreichen Seminartagen
Liebe Jenny und lieber Martin, danke für eure Gastfreundschaft!